Vergleich · Ausschreibungsdienste
Abo, selbst suchenoder den Bestand fragen lassen?
Kommerzielle Ausschreibungsdienste bereiten Bekanntmachungen auf und schicken Benachrichtigungen. Das hat Wert. Die Daten selbst sind seit 2023 aber offen und kostenlos. Für Planungsbüros stellt sich deshalb die Frage, ob sie für Aufbereitung zahlen oder die Vorauswahl am eigenen Projektbestand ausrichten wollen.
Kurz beantwortet · Stand September 2026
01 Vergleich
Drei Wege im Vergleich.
| Ausschreibungsdienst | Eigene Suche | Abgleich mit dem Bestand | |
|---|---|---|---|
| Datenbasis | aufbereitete Bekanntmachungen | offene Daten, Plattformen | offene Daten |
| Filter | Stichworte, Regionen, Codes | manuell | Referenzen, Leistungsphasen, Kapazität |
| Aufwand im Büro | gering bis mittel | hoch | gering nach Einrichtung |
| Kosten | Abo | Arbeitszeit | Einrichtung, dann eigenes System |
| Stärke | Service, Unterlagen-Download, Breite | volle Kontrolle | Passung zum eigenen Büro |
Zur Einordnung, nach Preisangaben der Anbieter (Stand September 2026, monatlich): subreport ELViS 84 bis 198 Euro, Deutsches Ausschreibungsblatt 42 bis 49 Euro, Vergabe24 19 bis 90 Euro, je nach Umfang und Region. Prüfen Sie die aktuellen Konditionen direkt beim Anbieter.
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02 Einordnung
Wann welcher Weg passt.
- Ausschreibungsdienst: wenn Breite und Service wichtiger sind als Passung, und wenig eigene Kapazität für die Suche da ist
- Eigene Suche: für sehr spezialisierte Büros mit wenigen, gut bekannten Auftraggebern
- Abgleich mit dem Bestand: wenn das Büro viele Referenzen hat und die Frage nicht „was gibt es?“, sondern „was passt zu uns?“ lautet
03 Fragen
Häufige Fragen kurz beantwortet.
Sind Ausschreibungsdienste überflüssig?
Nein. Sie bieten Aufbereitung, Service und Breite. Die Frage ist, ob das zum Bedarf des Büros passt.
Kann man beides kombinieren?
Ja. Viele Büros nutzen einen Dienst für die Breite und einen eigenen Abgleich für die Vorauswahl.
Wie aktuell sind die Preise?
Stand September 2026 nach Angaben der Anbieter. Konditionen ändern sich; maßgeblich ist das Angebot des Anbieters.
Quelle: GWB, VgV, UVgO in der geltenden Fassung; Delegierte Verordnungen (EU) 2025/2150–2152 (Schwellenwerte 2026/2027); Bekanntmachungsservice oeffentlichevergabe.de; eigene Auswertung der offenen Bekanntmachungsdaten, August 2026. Stand September 2026. Keine Rechtsberatung, maßgeblich ist der jeweilige Gesetzes- oder Normtext.
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Aus der Praxis, laufend auf LinkedIn
Wie Planungs- und Ingenieurbüros KI wirklich einführen: Projekte, Zahlen, Fehler, die man sich sparen kann.